Aktueller Rundbrief
Rundbrief Februar 2026
Liebe Mitglieder der EDU Steffisburg, Liebe Freunde und Unterstützer, liebe Leserin und Leser
Der erste Monat des Jahres mit seinen Ereignissen ist bereits vorbei. Sicher sind bei Vielen noch die tragischen Berichterstattungen von Crans Montana in Erinnerung. Vielleicht auch mit dem Erstaunen, dass solche Ereignisse auch in der Schweiz geschehen können.
Auch der Vorstand der EDU Steffisburg hat sich bereits einmal getroffen und das Datum der diesjährigen HV festgelegt. Sie wird am 20. März 2026 stattfinden. Wieder dürfen die Kinder dabei sein, so dass kein Hütedienst organisiert werden muss. Selbstverständlich sind auch alle EDU-Freunde zur Hauptversammlung herzlich eingeladen.
Am 8. März finden Abstimmungen auf nationaler Ebene statt. Der Vorstand der EDU Steffisburg schliesst sich den Parolen der Delegierten der EDU Kanton Bern an.
JA zur «Bargeld-Initiative»
Die Delegierten der EDU Kanton Bern und der EDU Schweiz sind sich einig, dass wir zum Bargeld JA sagen. Auch wenn der Gegenvorschlag den Begriff «Bargeld» nennt, fehlt ihm doch die Klarheit. Den Initianten geht es darum, dass Geld auch physisch verwendbar bleiben muss. Es geht auch nicht darum, die digitale Zahlungsmöglichkeit einzuschränken, sondern darum, die Möglichkeit frei zu wählen mit was ich bezahlen will. Notabene ist Bargeld auch dann einsetzbar, wenn die digitalen Zugänge auf Grund von Pannen gesperrt sind. Deshalb empfehlen wir die Initiative und den Gegenvorschlag anzunehmen und beim Stichentscheid die Initiative anzukreuzen.
JA zur «SRG-Initiative» 200 Franken sind genug
Auch wenn die SRG davon spricht, die Initiative würde die Berichterstattung gefährden, spricht Einiges für die Annahme der Initiative. Die SRG ist unverhältnismässig stark angestiegen. So ist die Zahl der Beschäftigten von 6'800 im Jahr 2021 auf 7200 im Jahr 2024 angestiegen. Die SRG betreibt in den sozialen Medien 169 Kanäle und konkurrenziert damit Private, welche nicht über staatliche Mittel verfügen. Die Fr. 335.- pro Jahr sind mit Abstand die höchsten Abgaben in Europa. Im Vergleich zu Deutschland mit Fr. 210.-. Da längst nicht alle Haushalte die Programme der SRG konsumieren sind Fr. 200.- wirklich genug.
NEIN zur «Klimafonds-Initiative»
Die Initiative verlangt, dass 4 bis 8 Milliarden pro Jahr in den Fonds einbezahlt werden, vorbei an der Schuldenbremse. Langfristig wäre das, aus unserer Sicht, nur mit höheren Steuern oder neuen Schulden zu bezahlen. Bereits heute investiert der Bund 2 Milliarden pro Jahr in diverse Programme. Dazu kommen die Co2-Abgaben und der Emissionshandel. Unser bewährter Mix aus Lenkungsabgaben, gezielter Förderung und Innovation wirkt. Lassen wir ihn arbeiten, statt einen weiteren Schuldenberg anzuhäufen.
NEIN zur Individualbesteuerung
Was vielleicht auf den ersten Blick schön tönt, ist für die klassische Familie eine zusätzliche finanzielle Last. Die sogenannte Reform gegen die Heiratsstrafe würde neue Ungerechtigkeiten schaffen und hohe Kosten für Bund, Kanton, Gemeinde und Steuerzahler verursachen. Die Vorlage krempelt das heutige Steuersystem, das die Ehe als Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft anerkennt, radikal um. Die angestrebte Individualbesteuerung ist ungerecht, weil sie Ehepaare, welche die Kinder selber betreuen, steuerlich spürbar benachteiligt. In der Praxis werden Ehepaare mit zwei Kindern und einem Alleineinkommen von Fr. 120'000.- mit Mehrbelastungen von mehreren 1000 Franken pro Jahr rechnen müssen. Dazu kommt, dass Ehepaare künftig zwei Steuererklärungen ausfüllen müssten. Dies erfordert die Aufstockung der Steuerbehörde und Millionenbeträge für die IT-Infrastruktur, ohne einen Mehrwert für die Bevölkerung.
Was immer Ihre persönliche Meinung zu den Vorlagen ist: Füllen Sie die Unterlagen entsprechend aus und nehmen Sie die Möglichkeit der Stimmabgabe wahr. Es ist ein einzigartiges Privileg und wir können so die Weichen für die Zukunft stellen.
Wie immer erlauben wir uns auch, einen EZS beizulegen. Jeder Spenderin, jedem Spender ein herzliches Dankeschön. Besonders hilfreich ist, wenn die Zahlung über E-Banking erfolgt, da auf diese Weise keine Spesen entstehen.
Mit freundlichen Grüssen
Bruno Berger, Doris Gerber, Urs Gerber, Walter Stoller, Daniel Steiner, Simon Habegger, Oliver Lutz, Christian Gerber
Vorstand EDU Steffisburg
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